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Hochschulgruppe

Treffpunkt, Kontakt und Aktionsverteiler

Wir treffen uns während des Semesters donnerstags um 20.00 Uhr im ai-Büro (Wilhelmstraße 105).

Das nächste Treffen findet am 02.02.2012 statt.

Unsere e-Mailadresse lautet hsg@ai-tuebingen.de. Außerdem findet ihr uns auch bei Facebook: http://www.facebook.com/#!/group.php?gid=61974527102

Wenn ihr an Aktionen, die wir organisieren, teilnehmen wollt, dann könnt ihr euch bei uns auf den Aktionsverteiler setzen lassen. Wenn wir eine Mahnwache, einen Infostand, oder einen Flash Mob machen, dann bekommt ihr kurz vorher von uns eine E-Mail.


Iranischer Student in Haft

Majid Tavakkoli ist ein iranischer Student, der mittlerweile zum dritten Mal wegen seines politischen Engagements und dem Gebrauch seines Rechts auf freie Meinungsäußerung verhaftet wurde und wegen "Propaganda gegen das System" und anderer Vergehen zu neun Jahren Haft verurteilt wurde. Seine Haftbedingungen sind sehr schlecht, seine Familie berichtete von Folter, Verweigerung wichtiger Medikamente und anderen unwürdigen und unrechtmäßigen Schikanen in der Haft. Amnesty International betrachtet Majid als gewaltlosen, politischen Gefangenen. Wir setzen uns daher dafür ein, dass er freigelassen wird. Außerdem fordern wir, dass seine Haftbedingungen verbessert werden und dass er ein rechtmäßiges Gerichtsverfahren erhält. Wir schreiben daher Briefe an die iranischen Autoritäten, um auf seine Freilassung zu drängen und um Aufmerksamkeit für seinen Fall zu erzeugen.
Macht auch ihr mit und schreibt einen Brief an Ayatollah Sayed 'Ali Khamenei!

Briefvorschlag: deutscher Briefvorschlag

Mehr Informationen: Informationen zu Majid


Aktion im Wintersemester 2011/2012


Mahnwache zu Ägypten am 11.02.

Macht mit bei unserer Mahnwache am Samstag, 11.02.2012 auf der Neckarbrücke. Wir werden mit Masken mit dem Abbild ägyptischer Demonstranten auf die politische Lage in Ägypten aufmerksam machen, sowie Unterschriften für Petitionen sammeln.

Anlass ist der Rücktritt von Husni Mubarak, dem ehemaligen Staatspräsidenten Ägyptens, der sich am 11.02. zum ersten Mal jährt. Auch ein Jahr nach der Machtübernahme durch den Militärrat kommt es weiterhin zu Angriffen der Sicherheitskräfte auf Demonstranten. Mit gravierenden Folgen: Seit Oktober 2011 gab es tausende Verletzte sowie mindestens 90 Tote als Folge von Gewaltanwendung durch Sicherheitskräfte.

Kommt zur Mahnwache und macht auf die Situation der Demonstranten in Ägypten aufmerksam, die für ihr politisches Engagement für Menschenrechte einen hohen Preis zahlen mussten und müssen.

Mehr Informationen zur Situation von Demonstranten hier: Friedliche Demonstrierende in Ägypten schützen


Free Majid! Mahnwache und Fackellauf



Am Mittwoch, 07.12.2011 trafen wir uns um einen kleinen Fackelzug für Majid Tavakkoli zu veranstalten. Auf dem Holzmarkt schrieben wir Majids Namen auf die Treppen vor der Stiftskirche um die Aufmerksamkeit der Passanten zu erhalten. Dazu sammelten wir Unterschriften auf Postkarten und Petitionen.

Der 07.12. ist der Jahrestag der Protestkundgebung zum iranischen Studententag, an welchem Majid eine Rede hielt. Diese Rede wurde zwei Tage später Anlass seiner dritten und bis heute andauernden Verhaftung. Er ist seit 2 Jahren in Haft, weil er seine Meinungsfreiheit nicht aufgeben wollte, so wie wir ihn nicht aufgeben wollen. Auch im kommenden Jahr werden wir weitere Aktionen für Majid veranstalten und die Solidarität der Menschen hier zustande bringen.




Jugend- und Hochschulgruppentreffen in Freiburg


Belarus: der letzte Henker in Europa

Auch dieses Jahr fand wieder das Jugend- und Hochschulgruppentreffen Jugend@Amnesty statt. Am Wochenende um den 18. November 2011 kamen daher ungefähr 140 Aktive aus Jugend- und Hochschulgruppen zusammen, um sich zu vernetzen, Aktionsideen auszutauschen und inhaltlich fortzubilden. So traf unsere Gruppe beispielsweise auch auf einige Hochschulgruppen, welche sich ebenfalls um Majid kümmern, so dass wir unseren Einsatz nun noch stärker bündeln können.

In verschiedenen Plena wurde zudem die Situation und Entwicklung Amnestys erörtert, Wahlen der Vertreter im Studierendenaktionsnetzwerk (STAN) durchgeführt und sich mit den Gästen aus der Schweiz und Österreich ausgetauscht. Am Samstag gab es eine große gemeinsame Aktion gegen die Todesstrafe in Belarus, dem einzigen Land, welches im geographischen Europa nach wie vor die Todesstrafe verhängt und vollstreckt. Neben beeindruckenden Fotos kamen auch eine Menge Unterschriften zusammen. Auch die lokale Presse war vor Ort.

Außerdem gab es die Möglichkeit, sich durch Workshops mit vielfältiger inhaltlicher Orientierung, fortzubilden. Zur Auswahl standen, unter anderem, Sitzungen zu Rüstungskontrolle, Wirtschaft und Menschenrechte, Todesstrafe, Lybien, Ägypten, Öffentlichkeitsarbeit und einige mehr. Alles in allem war das Treffen, wieder einmal, ein großer Erfolg. Wir danken den Organisatoren aus Freiburg und freuen uns auf das nächste Jahr!


Iranischer Abend


unser leckeres Essen
großes Interesse

Anlässlich unseren Einzelfalls Majid Tavakkoli (siehe oben) haben wir am 15.11. um 20:00 Uhr im Weinkeller des evangelischen Stifts einen iranscher Abend veranstaltet.

Wir hatten mehrere Gäste mit diversen Beitraegen: einen Reisebericht zum Iran, Auszüge aus der praemierten Kurzgeschichte "Sehnsucht nach dem Tod" und Mostafa Ghazizadeh von Amnesty International Nürtingen berichtete über die akuelle Lage im Iran. Die Anzahl der Besucher hat unsere Erwartungen übertroffen und es war toll zu sehen, dass sich so viele Menschen für den Iran interessieren.

Zudem gab es leckeres iranisches Essen, musikalische Beiträge und die Möglichkeit sich mit einem persönlichen Brief oder der Unterschrift einer Petition für die Freilassung von Majid einzusetzen. Danke an alle Mitwirkenden!


Eine Weltladen

Im Moment haben wir im eine Weltladen in der Langen Gasse 64 ein Schaufenster mit Informationen zu Majid gestaltet. Im Laden selbst erhält man Postkarten an Majid und an die Machthaber mit der Forderung in freizulassen.

Dies Universitatis und Alternativer Dies

Am Donnerstag, den 13. Oktober, waren wir wieder sowohl auf dem Dies, als auch auf dem alternativen Dies anzutreffen.

Dieses Jahr haben wir uns für Majid Tavakkoli eingesetzt, einen iranischen Studenten, den wir als Tübinger Gruppe betreuen (siehe oben). Majid wurde zu 9 Jahren Haft verurteilt, unter anderem wegen "Propaganda gegen das System" und hat gesundheitliche Probleme, die im Gefängnis nur unzureichend berücksichtigt werden. Mittlerweile wurde ihm zudem verboten nach der Haft sein Studium wieder aufzunehmen. Außerdem haben wir uns für die Frauen in Afghanistan mit einer Postkarten-Aktion eingesetzt.

Tag gegen die Todesstrafe

Am 10.10. war nun zum 9. Mal internationaler Tag gegen die Todesstrafe.

Dieses Jahr gab es auf dem Holzmarkt eine Mahnwache zum Thema Todesstrafe in Belarus (Weißrussland).

Belarus (Weißrussland) ist der letzte Staat in Europa, der nach wie vor die Todesstrafe verhängt und vollstreckt. Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991 sollen etwa 400 Personen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden sein. Informationen über die Todesstrafe gelten in Belarus als Staatsgeheimnis. Aufgrund der Geheimhaltung gibt es keine verlässlichen Daten über die Anzahl der Todesurteile und Hinrichtungen.

Das Risiko, jemanden unschuldig hinzurichten, ist in Belarus besonders hoch, da das Justizsystem schwere Mängel aufweist. Prozesse finden oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. "Geständnisse" werden zum Teil unter Folter und Misshandlung erzwungen.

Die Vollstreckung eines Todesurteils erfolgt in der Regel innerhalb von sechs Monaten nach Verhängung der Strafe. Todeskandidaten werden erst direkt vor der Hinrichtung darüber informiert. Daher müssen sie ständig damit rechnen, zur Hinrichtung abgeholt zu werden. Nach Verkündung des Hinrichtungsbefehls wird dem Betroffenen eine Augenbinde angelegt und das Todesurteil unverzüglich durch einen Pistolenschuss in den Hinterkopf vollstreckt; manchmal sind mehrere Schüsse erforderlich. Der Körper des Hingerichteten wird der Familie nicht übergeben. Familien erfahren oft erst nach der Exekution vom Tode ihres Angehörigen, der Bestattungsort wird ihnen aber nicht mitgeteilt.

Weltweit versucht Amnesty bis Mitte November 100.000 Unterschriften zusammenzutragen, die dann an den belarussischen Präsident Lukaschenko geschickt werden. Auch wir konnten einige Unterschriften für diese Petition sammeln.

Fordert die Abschaffung der Todesstrafe in Belarus. Unterschreibt jetzt die Petition an den belarussischen Präsidenten!

http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action/public/?action_KEY=8181&d=1

Aktionen im Sommersemester 2011

Noise for Amnesty in Rottenburg am 23. Juli

Am Samstag, den 23. Juli wurde in Rottenburg der Amnesty-Geburtstag ordentlich gefeiert. Wir waren mit einigen Petitionen vor Ort, unter anderem zum Thema "Folter in Ägypten beenden", und konnten dafür auch einige Unterschriften sammeln sowie über Amnesty informieren.

Das Programm sah folgendermaßen aus:

ab 10:00 Uhr: Frühschoppen Weisswurst Frühstück mit den Kornbühlmusikanten aus Salmendingen

ab 12:00 Uhr: Knallifax vor Ort

ab 13:30 Uhr: Bam-Bam-Band rocken für die kleinen, großen Gäste unter uns

von 18:00 bis 23 Uhr: Noise for Amnesty-Konzert auf der Hauptbühne mit Hot Lava (Rottenburg) / Nervous Nellie (Schweden) / Dubioza Kolektiv (Bosnien-Herzegowina)

Clubhausfest "Freedom Tour 2010/2011" im Clubhaus

Am 30. Juni haben wir zusammen mit der Fachschaft Politik das Clubhausfest veranstaltet, diesmal unter dem Motto "Freedom Tour 2010/2011". Thematisiert wurde also der arabische Frühling und genau dafür haben wir uns auch an diesem Abend eingesetzt. Denn neben Bier, Brezeln und Freiheits-Bowle gab es natürlich auch eine Petition, bei der man sich mit einer Unterschrift für ein Ende der Folter in Ägypten einsetzen, die dort leider immer noch alltäglich ist.

Da es im letzten Jahr so gut angenommen wurde, haben wir auch dieses Mal wieder eine Foto-Aktion gemacht; die Fotos werden wir wie eure Unterschrift an die verantwortlichen Personen schicken.

Außerdem gab es wieder ein Spendenbier - diesmal gingen die 50 Cent extra pro Bier an das Center für Folteropfer in Kairo, die dort wichtige Arbeit leisten.

Close Guantanamo - Aktion beim Stocherkahnrennen

Beim diesjährigen Stocherkahnrennen am 23. Juni waren wir beim Schaufahren vor dem eigentlichen Rennen mit einem "Guantanamo-Kahn" mit dabei. Wir haben viel Applaus bekommen und auch einige Unterschriften für den saudischen Staatsbürger 'Abd al Rahim Hussayn Muhammed al Nashiri sammeln können. Al Nashiri befindet sich momentan in Guantanamo, ihm steht möglicherweise die Todesstrafe bevor.

Falls ihr nicht zum Unterzeichnen der Petition kommen konntet, schreibt doch einen Brief! Alle Infos findet ihr hier:

http://amnesty.de/urgent-action/ua-154-2011/drohende-todesstrafe

Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2011

Montag, der 20. Juni, war Weltflüchtlingstag und die Hochschulgruppe hat diesen Tag zum Anlass genommen, um auf die dramatische Lage der Flüchtlinge und die Verantwortung Deutschlands und der EU aufmerksam zu machen. Wir haben auf dem Holzmarkt ein Straßentheater veranstaltet und insgesamt 70 Unterschriften für eine Petition an Innenminister Friedrich sammeln können. Diese Petition kann auch gerne online, unterschrieben werden.

http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action/public/?action_KEY=518&d=1

Amnesty wird 50 - großes Festival am 28. Mai 2011

50 Jahre Amnesty International und über 3 Millionen Mitglieder überall auf der Welt - Wenn das kein Grund zum Feiern ist …

Auch in Tübingen wurde der Amnesty-Geburtstag am 28. Mai 2011 auf dem Open-Air-Gelände des Restaurants Afrika groß gefeiert! Das Fest war ein riesiger Erfolg mit vielen Hundert Besuchern.

Es war ein rundum gelungener Tag mit buntem kulturellem Programm, Infoständen und leckerem afrikanischem Essen. Dabei waren verschiedene Tübinger Gruppen und Vereine, die mit dem Publikum den 50sten Geburtstag gefeiert haben und auch für die Unterhaltung der Kleinen gesorgt haben.

Hier ein interessantes Interview mit der Wüsten Welle über den Amnesty Geburtstag: http://lokalmagazin.wueste-welle.de/2011/05/23/amnesty-international-hochschulgruppe-tubingen/

  


Lesung mit Mehmet Desde: "Folter und Haft in der Türkei"

Am Mittwoch, den 11. Mai, hat die Hochschulgruppe um 20 Uhr in der RosaLux Buchhandlung eine Lesung mit Mehmet Desde, der in Türkei in Haft saß und gefoltert wurde, veranstaltet.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg! Die Buchhandlung war voll, etwa 50 Leute kamen um Mehmet Desde zu treffen und an der Lesung teilzunehmen. Zu Beginn führte Maria in die Menschenrechtslage in der Türkei ein und erklärte die Gesetzesgrundlage, wie zum Beispiel das Anti-Terror-Gesetz, auf dessen Grundlage viele Personen in der Türkei (oft zu unrecht) inhaftiert wurden. Wie Desde später ausführte, werden Personen erst verhaftet und dann nach Beweisen und einer Anklage gesucht. Im Anschluss an die Einführung stellte Mehmet Desde sich und seine Geschichte vor und las einige Passagen aus seinem Buch, in dem er seine Erfahrungen niedergeschrieben hat. Schließlich wurde die Möglichkeit zur Diskussion geboten. Nachdem anfangs eine bedrückte und entsetzte Stimmung aufgrund des Unrechts, das Mehmet Desde ertragen musste, in der Buchhandlung herrschte, kamen immer mehr Fragen auf, die Desde gern beantwortete und mit uns diskutierte. Abschließend lässt sich sagen, dass der Abend sehr gelungen war und viele neue Eindrücke über die Türkei und das Einzelschicksal von Mehmet Desde vermittelt hat.

Weitere Informationen zu Mehmet Desde und seinem Buch:

Der deutsche Staatsbürger Mehmet Desde fliegt im Juni 2002 in die Türkei. Dort wird er von Beamten einer Antiterroreinheit verhaftet und vier Tage lang unter dem Vorwurf, Mitglied einer illegalen Organisation zu sein, festgehalten und gefoltert. Nach sechsmonatiger Untersuchungshaft in einem Hochsicherheitsgefängnis kommt er wieder frei, darf aber das Land nicht verlassen. In einem unfairen Prozess wird Mehmet Desde auf der Grundlage von erfolterten Aussagen schuldig gesprochen. Die juristischen Auseinandersetzungen ziehen sich bis Mai 2007 hin, dann sind in der Türkei alle Rechtsmittel ausgeschöpft und er muss die Haft antreten. Nach einem erzwungenen Aufenthalt von insgesamt sechs Jahren und drei Monaten kann Mehmet Desde im Oktober 2008 wieder nach Deutschland zurückkehren.

Briefe schreiben im Schloßcafé

Am 3. Mai haben wir ab 19 Uhr im Schloßcafé zusammen Briefe geschrieben, um auf die Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen zu drängen.

 

1. Mai - Tag der Arbeit

Am 1. Mai waren wir von 11 bis 14 Uhr wieder auf dem Markptplatz, zusammen mit vielen anderen Gruppen, vertreten. Wir haben uns erneut für Gewerkschafter eingesetzt und für zwei Fälle Unterschriften gesammelt. Außerdem gab es wieder leckeren Kuchen zugunsten des Amnesty-Geburtstagsfest am 28. Mai zu kaufen.
Der DGB hat zudem ein Programm angeboten, unter anderem mit der Uni Big Band, einer Hüpfburg und vielem mehr.
In diesem Jahr haben wir uns für Wanderarbeiter in Korea, sowie für Gewerkschafter im Iran eingesetzt. Die Fälle, sowie Appellbriefe finden sich auch hier:http://www.amnesty-gewerkschaft.de/

Kuchenverkauf vorm Clubhaus

Am 20. April haben wir ab 11 Uhr vorm Clubhaus leckeren Kuchen verkauft, um Geld für das Amnesty Geburtstagsfest am 28. Mai zu sammeln!

Vielen Dank an alle die uns durch einen Kuchen, ihren Einkauf oder Spenden unterstützt haben.

Information zu dem Fest und das vollständige Programm findet ihr unter: geburtstag.ai-tuebingen.de

"Trade - Willkommen in Amerika" im Unikino

Am Mittwoch, den 13. April, hat die Hochschulgruppe um 19:30 Uhr in Kooperation mit dem Unikino den Film "Trade - Willkommen in Amerika" im Hörsaal 24 des Kupferbaus gezeigt.

Infos zum Film:

Als die 13jährige Adriana (Paulina Gaitan) in Mexico City von einem Menschenhändlerring auf offener Straße entführt wird, begibt sich ihr 17jähriger Bruder Jorge (Cesar Ramos) auf die dramatische Suche nach ihr. Adriana lernt in dieser verzweifelten Situation die junge Polin Veronica (Alicja Bachleda) kennen, die sich als einzige Beschützerin und Freundin herausstellt. Jorge trifft auf der Suche nach seiner Schwester auf Ray (Kevin Kline), einen texanischen Versicherungspolizisten, der sich mehr und mehr zu einem Verbündeten und Helfer auf der Suche nach Adriana entwickelt. Die beiden kommen dabei den Mechanismen des modernen Menschenhandels auf die Spur und müssen sich auf ein gefährliches Spiel einlassen, das existentiell zu werden droht...

"Trade – Willkommen in Amerika" wurde im Rahmen des Filmfest München 2007 mit dem Bernhard Wicki Filmpreis - Die Brücke - Der Friedenspreis des Deutschen Films ausgezeichnet und erhält am 12. Oktober den Cinema For Peace – Special Award im Rahmen der Verleihung des Hessischen Filmpreises. Marco Kreuzpaintner gehört zu den markantesten jungen deutschen Regietalenten. Mit seinen Filmen "Ganz und gar" und "Sommersturm" bewies er eindrucksvoll, dass er die Gefühlswelt der jüngeren Generation auf stimmige und nachhaltige Weise inszenieren kann. Dies war der entscheidende Grund, ihm als Regisseur dieses außergewöhnliche Filmvorhaben "Trade – Willkommen in Amerika" anzuvertrauen.
Roland Emmerich gehört seit Jahren zu den Regisseuren, die das amerikanische Kino der Gegenwart prägen. Mit Filmen wie "Independece Day", "Der Patriot", "Godzilla" und "The Day After Tomorrow" schuf er Blockbuster für Millionen Kinofans weltweit. Für sein Herzensprojekt "Trade – Willkommen in Amerika" wählte er Marco Kreuzpaintner als Regisseur, weil er überzeugt war, dass er der Richtige für diese dramatische und aufwühlende Geschichte ist.

Ausstellung "Bootsflüchtlinge" vom 9. April bis 6. Mai im LTT

In Kooperation mit dem Landestheater Tübingen zeigt Amnesty International Tübingen im Foyer des LTT die Wander-Ausstellung „Bootsflüchtlinge“. Die AI-Ausstellung ist erstmals Ende Dezember 2008 in Wolfsburg gezeigt worden und wandert seitdem durch die Republik. Sie besteht aus 31 Exponaten zum Thema Flüchtlingspolitik und Flüchtlingsproblematik in der Europäischen Union, insbesondere zur Situation der Flüchtlingsströme im Mittelmeer und zur Rolle der europäischen Abschottungsorganisation Frontex.

Vernissage:

Am 9.4. um 11.00 Uhr eröffneten wir die die Ausstellung gemeinsam mit Gudrun Sidrassi-Harth, Landesbeauftragte für politische Flüchtlinge und ihrem Mann, dem Kultur- und Literaturprofessor Prof. Dr. Dietrich Harth. Beide engagieren sich seit vielen Jahren für Flüchtlinge und sind für unterschiedliche Netzwerke aktiv.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai im Landestheater Tübingen zu sehen und kann jederzeit besucht werden. Vor Ort gibt es außerdem Informationsmaterialien zum Mitnehmen. Wir freuen uns sehr über zahlreiche Besucher und Interessierte.

Im Landestheater ist zur gleichen Zeit das Stück "Letztes Territorium" zu sehen, das sich ebenfalls mit der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzt. In Anne Habermehls Stück bringt der algerische Flüchtling Mehdi das Leben einer schwäbischen Kleinfamilie durcheinander. Mehr Informationen zu dem sehenswerten Stück finden sich hier: http://www.landestheater-tuebingen.de/spielplan/letztes-territorium-2128/


Hier findet ihr die älteren Aktionen unserer Gruppe: Vorherige Semester